Praktikum: Wie Schüler Praktika zur Berufswahl nutzen können

Mit Praktika die Zeit zwischen Schule und Berufsstart sinnvoll nutzen

Entscheidet sich ein Schüler dafür, nach dem Schulabschluss zunächst ein Lückenjahr einzulegen, hat dieser unterschiedliche Möglichkeiten, dieses zu gestalten. Neben einem Au Pair Aufenthalt oder Work and Travel Reisen sind Praktika eine beliebte Form, Erfahrungen zu sammeln. Hier habe ich einige Tipps zusammengestellt, was Schüler bei einem freiwilligen Praktikum beachten müssen.

Das freiwillige Praktikum: Erste Erfahrungen im Berufsleben sammeln

Berufserfahrung ist wichtig. Auch wenn ein Schüler bisher noch keine Ausbildung und kein Studium beendet hat, hat dieser die Möglichkeit durch freiwillige Praktika Berufserfahrung zu sammeln. Geeignete Praktikumsstellen zu finden, erfordert unter Umständen viel Zeit. Daher sollten Schüler schon möglichst früh anfangen, sich um eine Stelle zu bemühen und Bewerbungen zu verschicken. Freie Stellen finden sich beispielsweise im Internet auf den verschiedenen Stellenbörsen oder klassisch im Stellenmarkt in der Zeitung. Auch eine Initiativbewerbung beim gewünschten Unternehmen ist möglich.

Rechte und Pflichte im freiwilligen Praktikum: Der Praktikant als Arbeitnehmer

Praktikanten, welche ein freiwilliges Praktikum durchführen, werden rechtlich wie normale Arbeitnehmer behandelt. Dazu gehört der Anspruch auf Urlaub (je nach Dauer des Praktikums mindestens 2 Tage pro Monat) sowie die Fortzahlung des Gehalts im Krankheitsfall, wenn es sich um ein vergütetes Praktikum handelt. Weitere Informationen dazu finden sich im Internet, beispielsweise hier. Aufpassen müssen Schulabgänger, welche ein freiwilliges Praktikum absolvieren, auch bei der Versicherung. Diese muss zumeist selbst getragen werden. Die verschiedenen Versicherungsanbieter beraten zu geeigneten Tarifen und den verschiedenen Verischerungsoptionen.

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Die Berufswahl: Wo Schüler Informationen dazu finden können

Die Berufswahl: Übersicht über die verschiedenen Informationsmöglichkeiten für Schüler

Je näher der Schulabschluss rückt, desto wichtiger werden die Informationen zur Berufswahl. Nicht alle Schulen bereiten deren Schüler optimal auf diesen wichtigen Schritt vor. Daher ist die Selbst-Information notwendig. Eine Übersicht, wo Schüler Informationen dazu erhalten können, habe ich hier nachfolgend zusammengestellt.

Universitäten und Berufsinformationszentren sind die erste Anlaufstelle

Je nachdem, ob sich ein Schüler für ein Studium oder eine Ausbildung entscheidet, können die Anlaufstellen für Informationen zum Berufsweg unterschiedlich sein. Universitäten bieten in der Regel einen Tag der offenen Tür an, an welchem interessierte Schüler die Hochschule besichtigen und gegebenenfalls Schnupperkurse besuchen können. Zudem helfen die Zentralen Studienberatungen der Hochschulen Schülern bei Fragen rund um das Thema Studienbeginn weiter. Zu den einzelnen Studiengängen informieren die einzelnen Fachbereiche. Tipps zur Wahl des richtigen Studienfachs finden sich aber auch im Internet, zum Beispiel auf der Seite des Hochschulkompass. Auch die Bundesagentur für Arbeit und Berufsinformationszentren bieten Beratungsangebote zu Studium und Ausbildung an.

Nicht nur die Berufswahl spielt nach dem Studienabschluss eine wichtige Rolle

Nicht nur die Berufswahl spielt für Schüler nach dem erfolgreichen Schulabschluss eine wichtige Rolle. Für viele stellt sich auch die Frage nach der Finanzierung, beispielsweise eines Studiums. Zudem endet für Schüler, die ein Ausbildungsverhältnis annehmen, die Absicherung in der Familienversicherung. Stattdessen muss sich ein Auszubildender meist selbst um einen ausreichenden Versicherungsschutz bemühen. Dazu gehören nicht nur die Kranken- und Rentenversicherung. Auch der Abschluss einer passenden Berufsunfähigkeitsversicherung ist notwendig. Auch weitere Zusatzversicherungen können ratsam sein. Informationen dazu bieten die verschiedenen Versicherungsanbieter, sowohl in einem persönlichen Gespräch, als auch auf deren Websites.